Am 6. Februar 2023 erschütterten zwei schwere Erdbeben den Südosten der Türkei und den Norden Syriens. Ganze Ortschaften wurden dem Erdboden gleichgemacht, zehntausende Gebäude stürzten ein. In den Trümmern waren nicht nur Menschen, sondern auch unzählige Haus-, Hof- und Nutztiere eingeschlossen oder von ihren Familien getrennt.
Die überlebenden Tiere waren tagelang ohne Wasser, Futter und Schutz vor der winterlichen Kälte. Angesichts der Größe der Katastrophe fehlte es vor Ort an Kräften und Spezialtechnik, um Tiere gezielt aufzuspüren und aus den Trümmern zu bergen.
Die ADRG verlegte mit Einsatzkräften, Ortungstechnik und tiermedizinischem Material in die Provinz Hatay. Im Verbund mit internationalen Rettungsteams und den örtlichen Behörden durchsuchten die Kräfte eingestürzte Gebäude und befreiten verschüttete Tiere.
Der Einsatz zeigte einmal mehr, wie schnell die im Bundesverband gebündelten Kräfte und Mittel auch über große Entfernungen hinweg dort helfen können, wo Tiere in Not geraten sind.
Eindrücke aus dem Einsatzgebiet in der Provinz Hatay.
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